Ballonpost

Die HochzeitsgĂ€ste schreiben auf vorbereitete Postkarten WĂŒnsche, SprĂŒche, Einladungen, Gutscheine oder Ă€hnliches. Die Karten werden dann an mit Gas gefĂŒllte Luftballons gebunden und auf die Reise geschickt.
Das Brautpaar erhĂ€lt dann (hoffentlich) nach und nach die Karten aus unterschiedlichen Orten zurĂŒck und kann diese dann bei dem entsprechenden Gast einlösen.Vorbereitung: Man benötigt ausreichend Luftballons (eventuell auch in Herzform), Ballongas und Schnur.
Des weiteren sollten die Postkarten bereits vorbereitet sein. Die Adresse des Brautpaares sowie ein kurzer Text fĂŒr den Finder der Postkarte sollten bereits aufgedruckt sein (Beispiel: Wir haben am … geheiratet. Wenn Sie diese Karte finden, schenken Sie uns bitte eine Briefmarke und werfen Sie diese Karte bitte schnell in den nĂ€chsten Briefkasten. Vielen Dank.)DJ Hochzeit 3

Besonders schön ist dieses Spiel, wenn alle Ballone gleichzeitig losgelassen werden und/oder an einige zusĂ€tzliche Ballone noch Wunderkerzen befestigt werden und in den Nachthimmel aufsteigen. Aber Achtung: Die Wunderkerzen sollten nicht zu nahe am Ballon befestigt werden – da diese in der Luft hin und herschwenken, kann es sein, dass die Ballons platzen.

Dartspiel

Jeder Gast bekommt einen Post-it-Zettel (selbstklebende Zettel) und schreibt fĂŒr das Hochzeitspaar ein Geschenk oder Gutschein (z.B. Auto waschen, Einladung zum Essen usw.) auf.
Die Zettel werden dann auf eine Pinnwand geheftet und das Brautpaar darf mit einem Dartpfeil je 3 x abwechselnd auf die Wand werfen.
Die ersten 3 Treffer gelten als Einladung an das Brautpaar, die letzten 3 Treffer sollen Einladungen des Brautpaares an den jeweiligen Gast darstellen.

Wöchentlicher Gruß ans Brautpaar

52 Postkarten werden mit der Adresse des Brautpaares und einem Wochen-Datum versehen und unter den GĂ€sten verteilt. Die GĂ€ste sollen dann die Karten mit einem lieben Gruß versehen und in der angegebenen Woche an die Brautleute verschicken. So erhalten diese im Jahr nach der Hochzeit jede Woche einen lieben Gruß.

Monats-Spiel

Aus den HochzeitsgĂ€sten werden 12 (mehr oder weniger) Freiwillige gesucht. Diese mĂŒssen dann auf Kommando des Spielleiters einen bestimmten Gegenstand von den anderen HochzeitsgĂ€sten besorgen (z.B. Schuh, Ehering, Lippenstift, Kondom, Schnuller, Socke, BH oder Ă€hnliches). Wer zuletzt wieder beim Spielleiter ankommt oder keinen entsprechenden Gegenstand vorweisen kann, hat verloren und muss im kommenden Jahr dem Brautpaar etwas Gutes tun.

Hierzu sollten 12 Karten mit den Monaten und einer Aufgabe versehen werden. Der Ausgeschiedene zieht eine solche Karte und muss dann im angegebenen Monat die entsprechende Aufgabe erfĂŒllen.

Das Spiel wird mit den verbleibenden Spielern weitergefĂŒhrt, bis alle 12 Monate verteilt sind.

Mögliche Aufgaben sind z.B. Blumenstrauß bringen, Nikolaus vor die TĂŒr stellen, Auto waschen, Einladung zum Grillfest, Babysitten, Brötchen bringen, Massage, Schneemann bauen.

Der Spielleiter sollte sich zur Sicherheit notieren, welcher Gast in welchem Monat die einzelnen Aufgaben zu erfĂŒllen hat.

Man kann auch ein Sofortbild von dem jeweiligen „Pflichtigen“ machen und in einem Bastelkalender auf den entsprechenden Monat kleben und die Aufgabe daneben schreiben. Das Brautpaar erhĂ€lt dann den Kalender und weiss immer genau, auf was es sich in dem Monat freuen kann (und wer an seine Aufgabe erst erinnert werden muss). Der Kalender kann dann auch noch individuell gestaltet werden.

Memory-Spiel

Jeder Gast (oder Familie) erhÀlt vor der Hochzeit 2 leere Memory-KÀrtchen, mit der Bitte, diese zu bearbeiten (z. B. bemalen, mit Fotos bekleben). Wichtig ist nur, dass die beiden KÀrtchen danach eindeutig als Paar zu erkennen sind.

Die Memory-Karten werden dann wieder gesammelt und bei der Hochzeitsfeier als vollstĂ€ndiges Spiel an das Brautpaar ĂŒbergeben.

Witziges GĂ€stebuchgameover

Bei der Hochzeitsfeier wird in einem Nebenraum ein Vorrat an Verkleidungsmöglichkeiten bereit gelegt (es empfiehlt sich ein Thema zu verwenden z. B. Wilder Westen, ein Tag am Strand, Dschungelwelt).

Jeder Gast bzw. jede Familie sollte im Verlauf des Abends einmal das Nebenzimmer aufsuchen und sich entsprechend umstylen. Mit einer Sofortbildkamera wird die Verkleidung festgehalten und das Foto in ein GĂ€stebuch eingeklebt. Jeder Gast kann dann neben seinem Bild noch einen Gruß oder Wunsch hinterlassen oder einfach nur unterschreiben.

Übereinstimmung

Immer wieder lustig ist auch das folgende Übereinstimmungsspiel.

Die Brautleute sitzen RĂŒcken an RĂŒcken vor den GĂ€sten und halten jeder einen Schuh der Braut und einen Schuh des BrĂ€utigams in der Hand.

Nun werden 10-20 Fragen gestellt, die das Brautpaar durch hochheben des entsprechenden Schuhs beantworten soll.

VorschlĂ€ge fĂŒr Fragen:

  • · Wer steht am Sonntag auf und macht FrĂŒhstĂŒck?
  • · Wer ist verstĂ€ndnisvoller bzw. toleranter?
  • · Wer steht nach dem Essen zuerst auf und macht den Abwasch?
  • · Wer geht nach einer langen Feier noch mit dem Hund raus?
  • · Wer will sich nach einem Streit zuerst versöhnen?
  • · Wer steht nachts auf um das schreiende Kind zu beruhigen?
  • · Wer kann besser verlieren?
  • · Wer ist eifersĂŒchtiger?
  • · Wer schnarcht?
  • · Wer hat den ersten Schritt beim Kennenlernen gemacht?
  • · Wer ist technisch begabter?

Wissensfragen

Die Braut wird aus dem Saal geschickt und der BrÀutigam muss in ihrer Abwesenheit einige Fragen beantworten.

VorschlĂ€ge fĂŒr Fragen:

  • · Welche Zahnpasta benutzt deine Frau?
  • · Besitzt sie Strapse und wenn ja wie viele?
  • · Was ist das Lieblingsgericht deiner Frau?
  • · Wie reagierst du, wenn sich deine Frau ein ganz hĂ€ssliches Kleid gekauft hat?
  • · Was ist der grĂ¶ĂŸte Wunsch deiner Frau?
  • Nachdem die Braut wieder im Saal ist muss sie die gleichen Fragen beantworten. Danach wird der Mann hinausgeschickt und seine Frau muss Fragen beantworten.

Am Ende des Spiels kann man je nach Anzahl der Übereinstimmungen einen Preis an das Brautpaar ĂŒbergeben.

Tanzzwang

Das Hochzeitsgeschenk wird in einer Kiste ĂŒberreicht, die mit vielen VorhĂ€ngeschlössern versehen ist. Die SchlĂŒssel zu diesen Schlössern werden unter den GĂ€sten verteilt und das Brautpaar muss im Laufe des Abends die SchlĂŒssel sammeln.

Da das Brautpaar jedoch nicht weiß, wer von den GĂ€sten einen SchlĂŒssel besitzt und nur bei einem Tanz nachfragen darf, sollte mit allen GĂ€sten mindestens einmal getanzt werden.

 

 

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